Veranstaltung Detail

Das perfekte Gutachten – Leitfaden und „best practice“

Themen:

Sachverständige nehmen sowohl als Hilfsorgane der Gerichte und Behörden als auch in ihrer Funktion als Privatsachverständige eine überragende Stellung bei der Beurteilung und Bewertung von Fachfragen ein.

Wie Sachverständige die erwartete hohe Qualität erreichen können und worauf sie achten müssen, um im Sinne des Gutachtensauftrages zur Lösung des (Rechts-)Streits beitragen zu können, ist Thema dieses praxisorientieren Seminars.

Das Ziel des Seminars besteht darin, fundiertes Wissen über die Grundlagen der Sachverständigentätigkeit zu vermitteln und basierend darauf die wesentliche Tätigkeit für Gerichte und gerichtsähnliche Behörden zu verdeutlichen. Dabei werden die korrekten Abläufe anhand von praktischen Beispielen zu den von Gerichten erwarteten Ergebnissen sowie zu vermeidenden Fehlern dargestellt. Die Inhalte werden von einem erfahrenen Richter des Handelsgerichts Wien und einem erfahrenen Gerichtssachverständigen, der als Präsident des Landesverbandes auch mit Problemfällen, die dazu im Bereich der Standesregeln auftreten, gemeinsam vermittelt und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Der Vortrag und das zugrundeliegende Skriptum sollen ein Leitfaden zur Erstattung qualitativ hochwertiger Gutachten sein und beleuchten die wichtigsten gesetzlichen Regelungen, die Sachverständige bei ihrer Tätigkeit im Auge haben müssen. Anschauliche Beispiele und Muster runden das zu Vermittelnde ab.

Das Seminar wendet sich sowohl an Sachverständige und Anwärter, die bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten aus erster Hand erwerben wollen, als auch an jene mit längerer Praxis, die über ihre Erfahrungen berichten und Zweifelsfragen geklärt haben möchten.

Die nachstehenden Inhalte nehmen primär auf die Tätigkeit für Gerichte und Behörden Bezug, in relevanten Teilen wird dabei auch die Tätigkeit für private Auftraggeber (Privatgutachten) beleuchtet.          

Inhalte:

·           Grundlagen der Tätigkeit von Sachverständigen

·           Der erste Kontakt zum Auftragsgeber – Fragen zur Bestellung

·           Verhalten bei Befangenheit und Vorliegen von fachlichen Grenzen

·           Der unklare Auftrag – was kann / soll ich tun?

·           Beweissicherung vs Gutachten

·           Verhalten bei Befundaufnahme und Tagsatzungen

·           Das „unangreifbare“ Gutachten – welche Fehler man vermeiden sollte!

·           Der Umgang mit „schwierigen“ Parteien

·           „Stolperfallen“ – Erkennen und Vermeiden

·           Haftungsfragen

Vortragende/Vortragender Mag Thomas EILENBERGER-HAID
Richter am Handelsgericht Wien, Rechtskonsulent des Verbandes

Dipl-Ing Dr Kurt Peter JUDMANN
Gerichtssachverständiger, staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker, Präsident des Landesverbandes

Ort

Schulungszentrum des Landesverbandes Wien, NÖ und Burgenland
Doblhoffgasse 7, 1010 Wien

Datum

24.11.2022, 14:00 - 18:00

Dieser Event ist ausgebucht

Preis

  • Preis Mitglieder: € 300,00
  • Preis Nichtmitglieder: € 480,00

Der Seminarbeitrag beinhaltet auch Unterlagen, die Pausenbewirtung sowie 20% MwSt.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität: Informieren Sie uns bitte schon bei der Anmeldung, damit wir Vorsorge treffen können. Verständigen Sie uns bitte bei Ihrem Eintreffen mit der neben dem Eingangstor angebrachten Glocke. Diese Fortbildung richtet sich an Mitglieder (und Anwärter) des Verbandes sowie an in die Gerichtssachverständigenliste eingetragene Sachverständige. Wir ersuchen um schriftliche Anmeldung mit beiliegendem Formular, Fax, Email oder über unsere Homepage. Die Rechnung erhalten Sie ca. einen Monat vor Seminarbeginn. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Einlangens entgegengenommen. Mit Ihrer Anmeldung zu dieser Veranstaltung erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke dieser Veranstaltung einverstanden und stimmen der Ausgabe einer Teilnehmerliste mit Ihrem Namen und Ihren Kontaktdaten an die Teilnehmer der Veranstaltung zu. Stornierungen werden nur dann akzeptiert, wenn sie bis zum Anmeldeschluss bei uns eingelangt sind. Bei späteren Stornierungen bis drei Tage vor Seminarbeginn müssen wir 50 % des Seminarbeitrages als Stornogebühr verrechnen. Danach oder bei Nichterscheinen am Veranstaltungsort ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten. Ein(e) Ersatzteilnehmer(in) kann jederzeit gerne genannt werden. Wir weisen darauf hin, dass eine Teilnahmebestätigung nur dann ausgegeben werden kann, wenn Sie an der Fortbildungsveranstaltung auch tatsächlich teilgenommen haben.

Microsoft Word - Einladung das erste GA 24.11.2022.doc

Anmeldeschluss